Biografie

Amrei Rebekka Beuerle ist in Karlsruhe geboren. Sie studierte Germanistik und Musikwissenschaft an der Universität Freiburg, und anschließend Gesang bei KS Prof. Roland Schubert und bei Prof. Regina Werner-Dietrich an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig. Wichtige Impulse erhielt sie außerdem im regelmäßigen Unterricht bei Prof. Klesie Kelly-Moog.

Amrei Rebekka Beuerle ist auf der Opernbühne wie auf dem Konzertpodium gleichermaßen zu Hause. Besondere Aufmerksamkeit erhielt etwa ihre Verkörperung der Titelpartie in Die lybische Talestris von J.D. Heinichen, die im Rahmen des Leipziger Bachfestes erstmals seit über 300 Jahren wieder zur Aufführung kam (Regie: Sigrid t’Hooft).

Sie war außerdem zu sehen in den Rollen Poppea (L’incoronatione di Poppea), Papagena und 1. Knabe (Zauberflöte), Gretel (Hänsel und Gretel), als Hannchen (Die Opernprobe) sowie in der Titelpartie der Operette Das Schwarzwaldmädel und als Gräfin Carlotta (Gasparone).

Im Konzert war sie etwa zu hören mit der Sopranpartie in J.S. Bachs Weihnachtsoratorium, Johannespassion und in der Kantate BWV 51 Jauchzet Gott in allen Landen, in C. Saint-Saëns’ Oratorio de Noël, J. Haydns Schöpfung und Cäcilienmesse, sowie F. Mendelssohn-Bartholdys Elias und Wie der Hirsch schreit. Dabei sang sie u.a. innerhalb der 39. Internationalen Bachtage in Hessen und Thüringen, und anlässlich der Cäcilien-Festspiele in Ratibor und Rybnik (Polen). Außerdem arbeitete sie mit der Lautten Compageny Berlin und der International Ensemble Modern Academy zusammen, bei letzterer anlässlich einer Uraufführung von Christian Billian.

Konzerte

Teilnahme an der Internationalen Händel-Akademie 2016
22 bis 28. Februar 2016. Meisterkurs Peter Kooij

G.B. Pergolesi, Stabat Mater
4. März 2016, Thomaskirche Leipzig. Leitung: Marcus Friedrich

G.A. Homilius, Markus-Passion
25. März 2016, Stadtkirche St. Michael Schlüchtern. Leitung: Karin Dannenmeier

J.S. Bach, "Jauchzet Gott in allen Landen" (BWV 51)
9. April 2016, Nikolaikirche Leipzig, Neues Leipziger Barockensemble

J. Haydn, Schöpfung
23. April 2016, Kirche zum Heiligen Kreuz Leipzig. Leitung: Eva Meitner

R. Schumann, Der Rose Pilgerfahrt
29. Mai 2016, St.Jakobuskirche Pesterwitz, Leitung: Anne Horenburg

J.A. Hasse, Miserere in d
14. Juni 2016, Peterskirche Leipzig. Leitung: Marcus Friedrich

J.S. Bach, "Schwingt freudig euch empor" (BWV 36)
27. November 2016, Kirche St.Sixtus Offenburg, Leitung: Felix Ketterer

Silvesterkonzert mit Opern- und Operettenarien
31. Dezember 2016, Lausitzhalle Hoyerwerda, Leitung: Eva Meitner

W.A. Mozart, Requiem d-Moll (KV 626)
6.,7. und 8. Oktober 2017, Elbphilharmonie Hamburg. Balthasar-Neumann-Chor, Solisten, NDR Elbphilharmonie Orchester, Leitung: Thomas Hengelbrock

W.A. Mozart, Requiem d-Moll (KV 626)
24. und 25. November 2017, Konzerthaus Berlin. Vocalconsort Berlin, Solisten, Konzerthausorchester Berlin, Leitung: Iván Fischer

J.S. Bach, Magnificat in D (BWV 243) und J.Kuhnau, Magnificat in C16.
21. und 23. Dezember 2017, Zuiderstrandtheater Den Haag, De Bijloke Gent, deSingel Antwerpen. Vocalconsort Berlin, Solisten, B'Rock Orchester, Leitung: Benjamin Bayl

J. Haydn, Schöpfung
2. - 6. Februar 2018, Konzerthaus Dortmund - Philharmonie Luxemburg - Festspielhaus Baden-Baden - Kuppelsaal Hannover - Tonhalle Düsseldorf. Balthasar-Neumann-Chor, Solisten, Balthasar-Neumann-Ensemble, Leitung: Thomas Hengelbrock

L. Spohr, Jubilate Deo und Mozart, Missa brevis in B (KV 275)
22. und 29. April 2018, St. Aegidienkirche Lübeck, Leitung: Eckhard Bürger

F. Schubert, Stabat Mater g-Moll D175 und R. Schumann, Missa sacra c-Moll op.147
03.-05. Juli 2018, Hamburg Elbphilharmonie, Kiel Schloss, Lübeck MuK. Balthasar Neumann Chor & Solisten, Balthasar Neumann Ensemble, Leitung: Thomas Hengelbrock

Pressestimmen

"Wegen Erkrankung musste über nacht eine neue 'Rose' erblühen. Blitzschnell lernte Amrei Rebekka Beuerle ihren Part und brillierte ohne Fehl und Tadel mit glaskar geführtem, geschmeidigem Sopran, gepaart mit gestalterischer Intensität. Eine herausragende Leistung!" Dresdner Neueste Nachrichten vom 31. Mai 2016 über Schumanns "Der Rose Pilgerfahrt"

"Es beeindruckt vor allem der schlanke, klangschöne Sopran von Amrei Rebekka Beuerle, der selbst in schwierigen Passagen mit glockenreiner, gestochen scharfer Tongebung gefällt." Badische Zeitung, Dezember 2015

"Ein ausgesuchtes Solistenquartett rundet den Eindruck ab. Besonders Amrei Rebekka Beuerle und Jan Petryka stechen heraus. Erstere mit schlankem, aber ausdrucksstarkem, technisch hervorragend geführtem Sopran – schön, wie da in der Echo-Arie "Flößt, mein Heiland" die verschiedenen Ebenen ineinandergreifen." Badische Zeitung, Dezember 2015

"[D]ie Sopranistin Amrei R. Beuerle [zeichnete sich] mit ihrer angenehm warmen perlenden Stimme dadurch aus, dass sie organisch aus dem Gesamtklang emporwachsen und das Gefühl des Trostes vermitteln konnte […]." Kinzigtal Nachrichten zum Brahms-Requiem, 3. Dezember 2014

"Die sechs Vokalsolisten aus den Reihen des Anton-Webern-Chors entwickeln einen warmen, volltönenden, dabei leuchtenden und transparenten Klang, der eine Freude ist. […] Nicht weniger kunstvoll und ausdrucksstark agieren die Damen der Vokalbesetzung. […] Amrei Rebekka Beuerle gestaltet den Part der klagenden Nymphe im "Lamento della Ninfa" sehr charaktervoll, mit tiefer Trauer und dennoch mit Wärme." Badische Zeitung, Oktober 2014

"[…] sowie die Sopranistin Amrei Rebekka Beuerle, von ihrer vokalen Ausstattung her eine Entdeckung: Ein lieblicher Grundklang ist überzogen von einem reizvoll schimmernden Timbre, vergleichbar einer edlen Metalllegierung." Hersfelder Zeitung, April 2012

"Das überzeugende Vokalsolisten-Quartett vereinte mit dem geschmeidigen Tenor Stephan Scherpe, dem eleganten Bass Sebastian Wartig, der luzide timbrierten Altistin Inga Jäger und der empfindungsstarken Sopranistin Amrei Rebekka Beuerle vier junge Bach-Stilisten von Format. Beuerles tief erfüllte h-Moll-Arie bleibt auch dank filigraner Traversflöten-Begleitung als lyrischer Höhepunkt des Abends im Gedächtnis." Echo Online - Nachrichten aus Südhessen, Bachkonzert in Bensheim April 2012

"Eigentlich wurde diese Oper, die völlig ungekürzt gegeben wird, für drei sehr gute Koloratursoprane geschrieben. Am besten erfüllt diese Anforderung Amrei Bäuerle in der Titelpartie. Die Rolle ist eine Glanznummer für diesen schweren Koloratursopran, der völlig problemlos mit jugendlich glockenklarer Stimme auch in die höchsten Lagen klettert." Operpoint.com, Juni 2010; Heinichen: "Die Lybische Talestris" - Goethe Theater Bad Lauchstädt)

"Das Libretto von Georg Christian Lehms greift Altvertrautes auf. Da ist die schöne Prinzessin Talestris, in die sich sämtliche Männer verlieben. Die aber will sie entmachten oder gar töten (lassen). Der strahlende Koloratursopran der zarten, hoch gewachsenen Amrei Beuerle lässt daran keinerlei Zweifel." Der Neue Merker, 21.06.2010; Heinichen: "Die Lybische Talestris" - Goethe Theater Bad Lauchstädt

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