Biografie

Amrei Rebekka Beuerle ist in Karlsruhe geboren. Sie studierte Germanistik und Musikwissenschaft an der Universität Freiburg, und anschließend Gesang bei KS Prof. Roland Schubert und bei Prof. Regina Werner-Dietrich an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig. Wichtige Impulse erhielt sie außerdem im regelmäßigen Unterricht bei Prof. Klesie Kelly-Moog.

Amrei Rebekka Beuerle ist auf der Opernbühne wie auf dem Konzertpodium gleichermaßen zu Hause. Besondere Aufmerksamkeit erhielt etwa ihre Verkörperung der Titelpartie in Die lybische Talestris von J.D. Heinichen, die im Rahmen des Leipziger Bachfestes erstmals seit über 300 Jahren wieder zur Aufführung kam (Regie: Sigrid t’Hooft).

Sie war außerdem zu sehen in den Rollen Poppea (L’incoronatione di Poppea), Papagena und 1. Knabe (Zauberflöte), Gretel (Hänsel und Gretel), als Hannchen (Die Opernprobe) sowie in der Titelpartie der Operette Das Schwarzwaldmädel und als Gräfin Carlotta (Gasparone).

Im Konzert war sie etwa zu hören mit der Sopranpartie in J.S. Bachs Weihnachtsoratorium, Johannespassion und in der Kantate BWV 51 Jauchzet Gott in allen Landen, in C. Saint-Saëns’ Oratorio de Noël, J. Haydns Schöpfung und Cäcilienmesse, sowie F. Mendelssohn-Bartholdys Elias und Wie der Hirsch schreit. Dabei sang sie u.a. innerhalb der 39. Internationalen Bachtage in Hessen und Thüringen, und anlässlich der Cäcilien-Festspiele in Ratibor und Rybnik (Polen). Außerdem arbeitete sie mit der Lautten Compageny Berlin und der International Ensemble Modern Academy zusammen, bei letzterer anlässlich einer Uraufführung von Christian Billian.

Konzerte

G.P. Telemann, "Schmückt das Frohe Fest mit Mayen" (Kantate Nr.32)
10. Juni 2019, St. Jakob, Lübeck. Leitung: Ulrike Gast.

G. Rossini, Petite Messe solennelle
26. Mai 2019, Basilika St. Castor, Koblenz. Anton-Webern-Chor Freiburg, Leitung: Bernhard Gärtner.

J.S. Bach, Matthäus-Passion
14. April 2019, St. Jakobi, Stralsund. Leitung: KMD Matthias Pech.

J.S. Bach, Mattäus-Passion
13. April 2019, St. Bartholomaei, Demmin. Leitung: Thomas K. Beck.

J.W. Hertel, Der sterbende Heiland
7. April 2019, St. Paulskirche, Schwerin. Leitung: Christian Domke.

D. Buxtehude, Membra Jesu Nostri
16. März 2019, St. Paulskirche, Schwerin. Leitung: Jan Ernst.

F. Mendelssohn, Elias op.70
07.+ 08.+09. März 2019, Tonhalle Maag, Zürich. Balthasar-Neumann-Chor, Solisten, Tonhalle-Orchester Zürich. Leitung: Thomas Hengelbrock.

D. Buxtehude, Membra Jesu Nostri und J.S. Bach "Nach Dir, Herr verlanget mich" (BWV150)
11. Januar 2019, Espacio Turina Sala Silvio, Sevilla. Vocalconsort Berlin, Leitung: Ralf Sochaczewsky.

"Fuochi d'amore" (Werke von Monteverdi, Händel, Mozart)
30.+31. Dezember 2018, Historisches Kaufhaus, Freiburg. JANUS-ENSEMBLE FREIBURG.

A. Vivaldi, Gloria
26 Dezember 2018, St. Jakobi, Lübeck. Leitung: Ulrike Gast.

J.S. Bach, Weihnachtsoratorium I-III
9. Dezember 2018, St. Jakobi, Lübeck. Leitung: Ulrike Gast.

Pressestimmen

"Wegen Erkrankung musste über nacht eine neue 'Rose' erblühen. Blitzschnell lernte Amrei Rebekka Beuerle ihren Part und brillierte ohne Fehl und Tadel mit glaskar geführtem, geschmeidigem Sopran, gepaart mit gestalterischer Intensität. Eine herausragende Leistung!" Dresdner Neueste Nachrichten vom 31. Mai 2016 über Schumanns "Der Rose Pilgerfahrt"

"Es beeindruckt vor allem der schlanke, klangschöne Sopran von Amrei Rebekka Beuerle, der selbst in schwierigen Passagen mit glockenreiner, gestochen scharfer Tongebung gefällt." Badische Zeitung, Dezember 2015

"Ein ausgesuchtes Solistenquartett rundet den Eindruck ab. Besonders Amrei Rebekka Beuerle und Jan Petryka stechen heraus. Erstere mit schlankem, aber ausdrucksstarkem, technisch hervorragend geführtem Sopran – schön, wie da in der Echo-Arie "Flößt, mein Heiland" die verschiedenen Ebenen ineinandergreifen." Badische Zeitung, Dezember 2015

"[D]ie Sopranistin Amrei R. Beuerle [zeichnete sich] mit ihrer angenehm warmen perlenden Stimme dadurch aus, dass sie organisch aus dem Gesamtklang emporwachsen und das Gefühl des Trostes vermitteln konnte […]." Kinzigtal Nachrichten zum Brahms-Requiem, 3. Dezember 2014

"Die sechs Vokalsolisten aus den Reihen des Anton-Webern-Chors entwickeln einen warmen, volltönenden, dabei leuchtenden und transparenten Klang, der eine Freude ist. […] Nicht weniger kunstvoll und ausdrucksstark agieren die Damen der Vokalbesetzung. […] Amrei Rebekka Beuerle gestaltet den Part der klagenden Nymphe im "Lamento della Ninfa" sehr charaktervoll, mit tiefer Trauer und dennoch mit Wärme." Badische Zeitung, Oktober 2014

"[…] sowie die Sopranistin Amrei Rebekka Beuerle, von ihrer vokalen Ausstattung her eine Entdeckung: Ein lieblicher Grundklang ist überzogen von einem reizvoll schimmernden Timbre, vergleichbar einer edlen Metalllegierung." Hersfelder Zeitung, April 2012

"Das überzeugende Vokalsolisten-Quartett vereinte mit dem geschmeidigen Tenor Stephan Scherpe, dem eleganten Bass Sebastian Wartig, der luzide timbrierten Altistin Inga Jäger und der empfindungsstarken Sopranistin Amrei Rebekka Beuerle vier junge Bach-Stilisten von Format. Beuerles tief erfüllte h-Moll-Arie bleibt auch dank filigraner Traversflöten-Begleitung als lyrischer Höhepunkt des Abends im Gedächtnis." Echo Online - Nachrichten aus Südhessen, Bachkonzert in Bensheim April 2012

"Eigentlich wurde diese Oper, die völlig ungekürzt gegeben wird, für drei sehr gute Koloratursoprane geschrieben. Am besten erfüllt diese Anforderung Amrei Bäuerle in der Titelpartie. Die Rolle ist eine Glanznummer für diesen schweren Koloratursopran, der völlig problemlos mit jugendlich glockenklarer Stimme auch in die höchsten Lagen klettert." Operpoint.com, Juni 2010; Heinichen: "Die Lybische Talestris" - Goethe Theater Bad Lauchstädt)

"Das Libretto von Georg Christian Lehms greift Altvertrautes auf. Da ist die schöne Prinzessin Talestris, in die sich sämtliche Männer verlieben. Die aber will sie entmachten oder gar töten (lassen). Der strahlende Koloratursopran der zarten, hoch gewachsenen Amrei Beuerle lässt daran keinerlei Zweifel." Der Neue Merker, 21.06.2010; Heinichen: "Die Lybische Talestris" - Goethe Theater Bad Lauchstädt

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